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Ökostrom - Sparen und Anbieter prüfen

Grünes Wohnen

Der erste Schritt, umweltbewusst zu wohnen, ist das Sparen. Denn natürlich gilt: Je weniger Heizenergie und Strom man verbraucht, desto besser ist das für die Umwelt.

Der Kunde entscheidet

Der zweite Schritt geht weiter, zur anderen Seite der Steckdose. Denn auch das, was aus ihr fließt und die heimischen Elektrogeräte antreibt, kann man beeinflussen. Dabei geht es ums Grundsätzliche: Denn ob man Strom aus Kohle, Atomkraft und Co. oder so genannten Ökostrom bezieht, darüber kann man als Kunde selbst entscheiden. Die meisten Haushalte sind Kunden der großen Stromkonzerne (Eon, EnBW, RWE und Vattenfall), so dass die erste Überlegung ist: Kunde bleiben oder den Anbieter wechseln?

Grün ist nicht gleich grün

Obwohl auch die großen Energie-Lieferanten mittlerweile Strom aus erneuerbaren Energien anbieten, stehen sie weiterhin in der Kritik, in den so genannten "schmutzigen Strom" zu investieren und mitunter Strom zu verkaufen, der zwar das Label "Ökostrom" trägt, aber nicht unbedingt regenerativ hergestellt wurde. Möglich macht dies der Handel mit Grünstrom-Zertifikaten (zum Beispiel RECS-System). Es kommt dabei nicht immer Ökostrom aus der Steckdose, obwohl man dafür bezahlt.

Ökostrom-Anbieter finden

Wer ganz sicher gehen will, dass sein Strom auf ökologisch vertretbare Weise aus erneuerbaren Energie-Quellen hergestellt wird, der kommt wahrscheinlich um einen Wechsel seines Stromanbieters nicht herum. Bisher bieten vier Anbieter deutschlandweit und unabhängig von Atomenergie-Herstellern den "grünen Strom" an – folgt man den Kriterien des Deutschen Naturschutzrings e.V.